Manali Sanctuary, Naturschutzgebiet in Himachal Pradesh, Indien
Das Manali Sanctuary ist ein Waldschutzgebiet in den Bergen von Himachal Pradesh, Indien, in dem Moschushirsche, Braunbären, Leoparden und Schneeleoparden leben. Die Landschaft steigt über bewaldete Hänge aus Deodar-Zedern und Ahornbäumen an, die vielen Tierarten Lebensraum bieten.
Das Schutzgebiet erhielt 1954 seinen offiziellen Schutzstatus und war damit eines der ersten seiner Art in der Region. Diese frühe Entscheidung legte den Grundstein für den langfristigen Erhalt des Waldes und seiner Tierwelt.
Der Weg, der durch das Schutzgebiet führt, verbindet die alten Blockhütten der Einheimischen mit dem Dhungri-Tempel, einem Heiligtum, das der Göttin Hadimba geweiht ist. Dieser Pfad wird von den Bewohnern der Region regelmäßig genutzt und zeigt, wie eng der Wald mit dem religiösen Leben vor Ort verbunden ist.
Das Schutzgebiet kann auf ausgewiesenen Wanderwegen erkundet werden, die durch den Wald führen und Ausblicke auf die Berge bieten. Der Zeitraum von Mai bis Oktober eignet sich am besten für einen Besuch, da das Wetter stabiler ist und Tiere leichter zu beobachten sind.
Im Sommer ziehen Ibex-Herden durch die Gletscherzonen des Schutzgebiets, während Himalaya-Marder in den dichten Wäldern unterhalb zu finden sind. Je nach Jahreszeit sieht das Gebiet daher ganz anders aus.
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