Kye-Kloster, Tibetisches buddhistisches Kloster im Spiti-Tal, Indien.
Das Kloster Key sitzt auf einem kegelförmigen Hügel und wird von schmalen Gängen und mehreren Ebenen durchzogen, die verschiedene Gebetskammern miteinander verbinden. Der Komplex ist sorgfältig in die steile Landschaft der Gegend eingefügt und bietet von oben eine Aussicht über das Tal.
Das Kloster wurde im 11. Jahrhundert gegründet und erlebte im 17. Jahrhundert mongolische Invasionen, die seine Strukturen und Lehren nachhaltig prägten. Nach diesen Konflikten wurde die Einrichtung als Gelugpa-Institution reorganisiert und hat sich seitdem weiterentwickelt.
Das Kloster zeigt alte Wandmalereien und Manuskripte, die von seiner Funktion als Zentrum der Lehre über Jahrhunderte hinweg zeugen. Die Mönche führen hier traditionelle Tanzrituale auf, die die Gläubigen zusammenbringen und regionale Bräuche lebendig halten.
Das Kloster ist vom Ort Kaza aus über eine Straße oder einen Wanderweg zu erreichen, wobei man mit unterschiedlichem Gelände rechnen sollte. Der Höhenunterschied und die Lage erfordern eine gute körperliche Verfassung, daher ist es sinnvoll, sich ausreichend Zeit für den Aufstieg zu nehmen.
Das Kloster beherbergt eine Sammlung von Waffen, die von seiner Vergangenheit als Zufluchtsort und Verteidigungsort gegen externe Bedrohungen zeugen. Diese Exponate bieten einen seltenen Blick auf die praktische Seite des Klosters jenseits seiner religiösen Funktionen.
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