Manali-Leh-Highway, Gebirgsstraße in Ladakh, Indien
Die Leh–Manali Highway ist eine Hochgebirgsstraße in Ladakh und Himachal Pradesh in Indien, die auf 479 Kilometern zwei wichtige Bergregionen durch mehr als fünf Pässe miteinander verbindet. Der Weg folgt teilweise alten Handelsrouten und durchquert Plateaus, tiefe Schluchten sowie vegetationsarme Abschnitte oberhalb der Baumgrenze.
Die Bauarbeiten begannen 1964 als Teil einer strategischen Initiative, wobei Mannschaften gleichzeitig von beiden Enden her arbeiteten. Die Fertigstellung erfolgte 1989 und schuf die zweite Landverbindung nach Ladakh.
Der Name stammt von den beiden Endpunkten in unterschiedlichen Bundesstaaten, wobei die Route mehrere tibetisch geprägte Dörfer mit hinduistischen Siedlungen verbindet. Einheimische nutzen Abschnitte des Weges für saisonale Viehtriebe zwischen Hochweiden und tieferen Tälern.
Der Weg bleibt nur von Mai bis Oktober befahrbar, da Winterschnee die Pässe blockiert. Reisende sollten genügend Vorräte mitführen, da auf rund 350 Kilometern keine dauerhaften Siedlungen liegen.
Der Taglang La-Pass liegt auf 5328 Metern Höhe und zählt damit zu den am höchsten mit Fahrzeugen befahrbaren Pässen in Indien. An diesem Punkt stehen oft Gebetsfahnen im Wind und Fahrzeuge halten kurz für Fotos.
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