Bardan Monastery, Buddhistisches Kloster im Zanskar-Tal, Indien
Das Bardan-Kloster steht auf einem felsigen Vorsprung im Lungnak-Tal und ist ein buddhistisches Kloster mit einer großen Versammlungshalle, religiösen Statuen und kleinen Stupas. Die Gebäude fügen sich in die steilen Berghänge ein und bilden einen zusammenhängenden Komplex, der sich über mehrere Ebenen erstreckt.
Das Kloster wurde im 17. Jahrhundert gegründet, nachdem der Legende nach eine Krähe die Laterne eines Lamas an dieser Stelle fallen ließ. Diese Begebenheit markierte den Beginn einer langen Tradition monastischen Lebens an diesem Bergort.
Die Klostermauern zeigen traditionelle Thangka-Malereien, die das Rad des Lebens darstellen und im täglichen Gebetsleben der Mönche eine zentrale Rolle spielen. Diese Bilder prägen das Innenleben des Ortes und begleiten die spirituelle Praxis der hier lebenden Gemeinschaft.
Das Kloster liegt etwa 12 Kilometer südlich von Padum und ist während der wärmeren Monate von Juni bis September über eine instandgehaltene Straße erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die Bergwege außerhalb dieser Zeit schwierig zu begehen sind und warme Kleidung sowie gutes Schuhwerk notwendig sind.
Die Klosteranlage hat eine ungewöhnliche dreieckige Hofeinfahrt und beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung religiöser Objekte aus Bronze, Ton, Holz und Kupfer. Diese seltene Kombination verschiedener Materialien zeigt die kunsthandwerkliche Vielfalt, die über Jahrhunderte an diesem Ort gepflegt wurde.
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