Lingshed Monastery, Buddhistisches Kloster im Bezirk Leh, Indien.
Lingshed Monastery ist ein tibetisch-buddhistisches Kloster im Leh-Distrikt in Indien, das auf einem Felsvorsprung hoch über einem kleinen Dorf liegt. Es besteht aus mehreren Schrein- und Wohngebäuden, in denen rund sechzig Mönche leben und ihren Alltag verbringen.
Das Kloster wurde im 15. Jahrhundert von einem Schüler des bedeutenden tibetisch-buddhistischen Reformers Tsongkhapa gegründet. Dem Ort wurde jedoch schon Jahrhunderte zuvor eine besondere Heiligkeit zugeschrieben, da der berühmte Übersetzer Rinchen Zangpo ihn geweiht haben soll.
Die Hauptgebetshalle beherbergt Statuen des Buddha sowie alte tibetisch-buddhistische Texte, die täglich beim Gebet genutzt werden. Das Kloster dient als spirituelles Zentrum für die umliegenden Dörfer, deren Bewohner zu Festen und Zeremonien hierher kommen.
Das Kloster ist nur zu Fuß erreichbar, und die Wanderung dauert in der Regel einen vollen Tag durch anspruchsvolles Gelände. Im Klosterkomplex selbst gibt es einfache Unterkünfte, sodass Besucher direkt vor Ort übernachten können.
Im Jahr 2016 wurden im Kloster Solarpanele und ein Satelliteninternetzugang installiert, was es zu einem der wenigen so abgelegenen religiösen Orte mit moderner Energieversorgung macht. Die Solarpanele versorgen auch die Bewohner des Dorfes unterhalb des Klosters mit Strom.
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