Lingshed Monastery, Buddhistisches Kloster im Bezirk Leh, Indien.
Das Lingshed-Kloster liegt auf einem erhohten Plateau bei einem kleinen Dorf und beherbergt mehrere Gebaude mit Gebetsraeumen und Unterkunften fuer etwa sechzig Maenche. Die verschiedenen Schreine sind um den zentralen Komplex angeordnet und bilden zusammen das Zentrum des monastischen Lebens.
Das Kloster wurde in den 1440er Jahren von einem Schuler des groen tibetischen Reformers gegrundet und steht auf Land, das bereits Jahrhunderte zuvor von einem bekannten Uebersetzer heilig gemacht worden war. Diese doppelte spirituelle Linie zeigt die lange Verbindung des Ortes zur tibetischen Kultur und Tradition.
Im Hauptgebetshaus des Klosters finden sich Buddha-Statuen und heilige Schriften aus dem tibetischen Kanon, die zeigen, wie die Mönche hier ihre spirituelle Praxis gestalten. Die religiösen Objekte und Texte sind Ausdruck der täglichen Lebensweise der Gemeinschaft.
Um das Kloster zu erreichen, muss man einen ganzen Tag lang wandern, da es in einer abgelegenen Gebirgsgegend liegt und kein Strassenanschluss existiert. Einfache Unterkunfte stehen Besuchern im Klosterkomplex selbst zur Verfugung, wo man das monastische Leben aus der Nahe erleben kann.
Das Kloster erhielt 2016 Solaranlagen und Satelliteninternet, was es trotz seiner Abgelegenheit mit moderner Technologie verband. Diese unerwartete Kombination von traditionellem Klosterleben und erneuerbaren Energien zeigt, wie auch abgelegene religiose Statten heute mit der Aussenwelt verbunden sind.
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