Wanla-Kloster, Buddhistisches Kloster im Bezirk Leh, Indien.
Das Wanla-Kloster sitzt auf einem Bergrücken und verfügt über eine dreistöckige Tempelstruktur mit detaillierten architektonischen Elementen und religiösen Skulpturen in seinen Räumen. Die Gebäude zeigen klassische ladakhische Bauweisen mit dicken Steinmauern und kleinen Fenstern.
Die Klosteranlage wurde im 14. Jahrhundert auf den Grundlagen einer mittelalterlichen Festung erbaut, die König Lhachen Ngaglug errichtete. Dieser Ursprung prägte die Entwicklung der Ladakh-Architektur dieser Epoche.
Der zentrale Tempel zeigt eine elfköpfige Avalokitesvara-Statue und viele Wandmalereien mit buddhistischen Gottheiten und religiösen Szenen. Die Kunstwerke stammen aus verschiedenen Zeiträumen und zeigen die künstlerische Entwicklung über Generationen hinweg.
Das Kloster ist mit Bussen von Leh aus zu erreichen oder kann mit einem Taxi angesteuert werden, wobei regelmäßige Öffnungszeiten von den dort lebenden Mönchen eingehalten werden. Besucher sollten geeignetes Schuhwerk mitbringen, da der Aufstieg zum Gelände steil sein kann.
Das Kloster funktioniert als Nebenstelle des Lamayuru-Klosters und bewahrt eine der ältesten noch erhaltenen Gebetskammern der Drigung-Kagyu-Schule in der Region. Diese Kammer bietet Einblicke in alte monastische Praktiken, die sonst selten zu sehen sind.
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