Rizong Monastery, Buddhistisches Kloster im Distrikt Leh, Indien.
Rizong Monastery ist ein Klostergebäude in einem felsigen Tal nördlich des Indus in Ladakh und zeigt eine charakteristische rote und weiße Fassade mit drei großen Räumen. Die Struktur ist mit umliegenden Wirtschaftsgebäuden und einer benachbarten Nonnengemeinschaft integriert, die zusammen einen funktionierenden religiösen Komplex bilden.
Lama Tsultim Nima gründete das Kloster 1831 und wandelte eine Sammlung von Meditationshöhlen in ein strukturiertes Zentrum für buddhistische Gelehrsamkeit um. Dieses Gründungserbe prägt bis heute die Rolle des Ortes als wichtiges Lernzentrum in der Region.
Das Kloster gehört zur Gelugpa-Schule des tibetischen Buddhismus und wird von Mönchen bewohnt, die täglich meditieren und religiöse Texte studieren. Der Ort ist ein funktionierendes Zentrum für buddhistische Praxis, wo Besucher die täglichen Routinen und das klösterliche Leben beobachten können.
Das Kloster liegt etwa 73 Kilometer nördlich von Leh und erfordert eine Fahrt von drei bis vier Stunden durch Bergstraßen, die mit etwas Geduld und Vorbereitung auf wechselnde Bedingungen bewältigbar sind. Besucher sollten mit anspruchsvollem Gelände rechnen und die abgelegene Lage berücksichtigen, wenn sie ihre Zeit planen.
Eine benachbarte Nonnengemeinschaft mit etwa 20 Frauen lebt auf dem Gelände und wirtschaftet dort, wobei sie Felder bewirtschaftet und Getreide verarbeitet. Diese weibliche Gemeinschaft nimmt aktiv an den Lernprogrammen teil und zeigt eine weniger bekannte Seite der monastischen Struktur vor Ort.
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