Tingmosgang monastery, Buddhistisches Kloster im Sham-Tal, Ladakh, Indien
Das Tingmosgang-Kloster liegt auf einem Hügel auf etwa 3250 Metern Höhe und überblickt zwei Täler, die durch einen Bergbach getrennt werden. Der Komplex erstreckt sich über die Hanglage mit mehreren Gebäuden und bietet weite Ausblicke auf die umgebende Berglandschaft.
Das Kloster wurde im 15. Jahrhundert unter König Drag-pa-Bum gegründet, der diesen Ort zu seiner Hauptstadt machte. Ein Friedensvertrag von 1684 war später von großer Bedeutung und beschloss wirtschaftliche Vereinbarungen zwischen der Region und ihren Nachbarn.
Die Rote Kapelle beherbergt eine beeindruckende mehrstöckige Statue des Buddha Maitreya, die bis heute Gläubige aus der Region anzieht. Der Ort wird von Buddhisten wegen dieser heiligen Darstellung aufgesucht und verehrt.
Das Kloster befindet sich in abgelegener Lage, etwa 90 Kilometer westlich von Leh, in großer Höhe mit dünnerer Luft. Besucher sollten sich Zeit für die Anreise nehmen und auf die Bedingungen der Gebirgslage vorbereitet sein.
Ein Friedensvertrag von 1684 wurde an diesem Ort unterzeichnet und regelte die Wollhandelsrechte zwischen zwei Nachbarregionen nach einem Konflikt. Dieses historische Ereignis macht das Kloster zu mehr als nur einem religiösen Zentrum.
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