Palast von Leh, Königspalast in Leh, Indien
Leh Palace ist ein neunstöckiges Steingebäude aus dem 17. Jahrhundert, das an der Basis des Tsemo-Kamms thront und massive Mauern mit traditioneller tibetischer Architektur kombiniert. Die Struktur besteht aus dichtem Mauerwerk mit Holzbalken, engen Treppen und gewölbten Räumen, die sich über mehrere Ebenen erstrecken.
Der König Sengge Namgyal ordnete den Bau dieser Residenz um 1600 an, als Leh ein wichtiger Handelspunkt auf der Seidenstraße war. Das Gebäude blieb königlicher Sitz, bis militärische Invasionen im 19. Jahrhundert die Region veränderten und die königliche Autorität schwächten.
Der Palast war das Zentrum des königlichen Lebens und spiegelt die enge Verbindung zwischen weltlicher und spiritueller Macht wider. Die Räume zeigen, wie die Herrscher ihre Autorität durch Architektur und religiöse Symbole ausdrückten.
Der Palast kann tagsüber erkundet werden, wobei jede Etage zu Fuß erreichbar ist, allerdings sind die Treppen eng und steil. Gutes Schuhwerk und Geduld beim Treppensteigen sind wichtig, da der Aufstieg anstrengend sein kann und die Luft in höheren Lagen dünner wird.
Der vierte Stock beherbergt einen Tempel mit einem Bild der tausendfach bewaffneten Gottheit Tara, einer Figur mit eigener Verehrungspraxis in der Region. Der Tempel zeigt, wie königliche Architektur und buddhistische Spiritualität eng miteinander verwoben waren.
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