Hemis-Nationalpark, Nationalpark in Ladakh, Indien
Hemis National Park ist ein Schutzgebiet im Leh-Distrikt von Ladakh, das sich über Berggipfel, Schluchten und Hochgebirgsseen im Himalaya-Massiv erstreckt. Das Gelände umfasst steile Felswände, trockene Grasebenen und Gletscherströme, die sich zwischen 3.300 und 6.000 Metern Höhe verteilen.
Die indische Regierung richtete das Schutzgebiet 1981 ein, um die gefährdeten Tierarten der Hochgebirgsregion zu bewahren. Es wurde das größte Reservat im Norden des Landes und sicherte Wanderkorridore für Schneeleoparden und tibetische Wölfe.
Entleht dem tibetischen Buddhismus ihren Namen, steht die Gegend unter dem spirituellen Einfluss der örtlichen Klostergemeinschaften. Pilger durchqueren die Täler auf alten Pfaden, die früher Handelswege waren und heute von Forschern und Rangern genutzt werden.
Der Zugang ist nur in den Sommermonaten von Mai bis September sicher möglich, wenn die Pässe offen und die Wetterbedingungen stabil genug für Trekkingtouren sind. Wanderer sollten sich auf dünne Luft und rasche Temperaturwechsel einstellen, mit warmer Kleidung und ausreichend Zeit zur Höhenanpassung.
Das Gebiet beherbergt die höchste Dichte an Schneeleoparden weltweit und zieht Biologen an, die das Verhalten der Tiere in freier Wildbahn beobachten. Forscher haben hier Kamerafallen und Ortungssysteme installiert, die neue Erkenntnisse über Wanderrouten und Jagdgewohnheiten liefern.
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