Zangla Monastery, Buddhistisches Kloster in der Zanskar-Region, Indien
Zangla Monastery ist ein buddhisches Kloster in der Zanskar-Region mit weißen Mauern und bunten Gebetsfahnen, die sich unter den Bergen Ladakhs erheben. Die Strukturen verbinden traditionelle tibetische Architektur mit einer exponierten Lage, die das Kloster in der rauen Berglandschaft sichtbar macht.
Das Kloster wurde in der Region gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum für buddhistische Gelehrsamkeit und Praxis. Ein bedeutsames Ereignis war der Aufenthalt des ungarischen Gelehrten Alexander Csoma de Kőrös, der dort von 1823 bis 1824 das erste Tibetisch-Englisch-Wörterbuch verfasste.
Das Kloster ist ein Zentrum für tägliche religiöse Praktiken, wo Mönche meditieren, beten und buddhistische Lehren weitergeben. Besucher können die Präsenz dieser gelebten Tradition durch die Geräusche der Gebete und die Anblicke der rituellen Praktiken unmittelbar erleben.
Das Kloster ist am besten von Mai bis September zugänglich, wenn die Straßen durch den Bezirk Kargil schneefrei sind und mit dem Auto erreichbar bleiben. Besucher sollten sich auf die Höhenlage und das raue Bergwetter vorbereiten und warme Kleidung mitbringen.
Ein funktionierendes Nonnenkloster befindet sich in der Nähe des Klosters und bietet Frauen einen eigenen Raum zum Studium und zur Ausübung ihrer religiösen Praktiken. Diese Einrichtung unterstreicht die wichtige Rolle, die Frauen in der buddhistischen Gemeinschaft dieser Region spielen.
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