Ladakh, Bergregion im nördlichen Indien.
Ladakh ist ein Hochgebirgsgebiet im Norden Indiens, das sich über mehrere Bergketten mit Gipfeln und weiten Tälern erstreckt. Straßen schlängeln sich durch karge Hänge und Flussbecken, die von steilen Felswänden und eisbedeckten Höhen umgeben sind.
Das Gebiet war jahrhundertelang ein eigenes Königreich und eine Handelsroute zwischen Indien und Tibet. Es wurde kürzlich von der benachbarten Verwaltungseinheit getrennt und erhielt einen neuen offiziellen Status.
Die Gemeinden hier pflegen buddhistische Gebetsrituale und folgen islamischen Traditionen, wobei tibetische Bräuche in Klosterfesten und im Alltag sichtbar werden. Gebetsfahnen flattern über Dörfern und Straßen, während sich das Leben an religiöse Kalender und landwirtschaftliche Zyklen anpasst.
Reisende sollten sich auf große Höhen vorbereiten und ein paar Tage Akklimatisierung einplanen, da die Luft dünn ist und Atembeschwerden häufig auftreten. Im Winter sind viele Pässe geschlossen und die Temperaturen fallen stark, was den Zugang einschränkt.
Es gibt zwei Hauptstädte, wobei Leh sich auf Tourismus und kulturelle Angelegenheiten konzentriert, während Kargil den westlichen Sektor verwaltet. Diese Aufteilung spiegelt geografische und historische Unterschiede innerhalb der Region wider.
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