Indien, Verfassungsrepublik in Südasien.
Indien ist eine Bundesrepublik in Südasien, die sich vom Himalaya bis zum Indischen Ozean erstreckt und damit das siebtgrößte Land der Erde nach Fläche darstellt. Die Geografie umfasst Wüstengebiete im Westen, Küstenebenen entlang der Halbinsel, zentrale Hochebenen sowie Gebirgszonen im Norden mit Gipfeln über 8000 Metern Höhe.
Das Gebiet erlangte am 15. August 1947 die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft und wurde ein demokratischer Staat mit 28 Bundesstaaten und acht Unionsterritorien. Die Verfassung trat am 26. Januar 1950 in Kraft und führte ein parlamentarisches Regierungssystem mit föderaler Struktur ein.
Der Name stammt vom Fluss Indus und wird seit Jahrhunderten verwendet, während heutige Bewohner sich selbst auch als Bharatiya oder Hindustani bezeichnen. Besucher erleben ein Land, in dem Sanskrit-Texte neben modernen Bollywood-Produktionen stehen und wo Straßenmärkte Gewürze, Textilien und handgefertigte Waren aus allen Regionen anbieten.
Die Monate zwischen Oktober und März bieten gemäßigte Temperaturen und geringe Niederschläge, was günstige Bedingungen für Reisen im ganzen Land schafft. Internationale Flughäfen in Neu-Delhi, Mumbai, Bengaluru und Chennai bedienen zahlreiche Passagiere, während Besucher gültige Visa benötigen, die über elektronische Antragssysteme oder diplomatische Vertretungen erhältlich sind.
Die Kumbh Mela findet alle zwölf Jahre statt und zieht Millionen von Teilnehmern zu heiligen Flüssen für spirituelle Zeremonien. Das Eisenbahnnetz erstreckt sich über mehr als 67.000 Kilometer und befördert täglich rund 23 Millionen Passagiere, was es zu einem der meistgenutzten Transitsysteme weltweit macht.
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