Madhya Pradesh, Bundesstaat in Zentralindien
Madhya Pradesh liegt im Zentrum des Landes und erstreckt sich über Hochebenen, Waldgebiete und Flusstäler wie jene der Narmada. Die Landschaft wechselt zwischen Trockenzonen mit kahlen Hügeln, dichteren Wäldern im Osten und Felsschluchten, durch die sich der Fluss seinen Weg bahnt.
Das Gebiet wurde 1956 durch die Zusammenlegung mehrerer Fürstenstaaten neugegliedert, und Bhopal wurde zur Hauptstadt bestimmt. Später gingen Teile des östlichen Territoriums ab, um einen neuen Bundesstaat zu bilden, was die heutigen Grenzen festlegte.
Zu den örtlichen Festen zählen Feierlichkeiten mit regionalen Tänzen wie dem Matki-Tanz, den die Menschen gern während der Erntezeit aufführen. Auf den Wochenmärkten verkaufen die Händler Chanderi-Seide und Maheshwari-Tücher, die noch nach alten Webverfahren hergestellt werden.
Reisende erreichen Städte wie Bhopal, Indore und Jabalpur mit Zugverbindungen, die von Delhi und Mumbai mehrmals täglich verkehren. Wer Tempel, Nationalparks oder die Marmorschluchten besuchen will, sollte ein paar Tage einplanen und sich auf teils lange Strecken zwischen den Stätten einstellen.
Die Felsunterkünfte von Bhimbetka bewahren über 500 bemalte Höhlen aus der Mittelsteinzeit, die als älteste Zeugnisse menschlichen Lebens auf dem Subkontinent gelten. Manche Malereien zeigen Jäger und Tiere mit einfachen Pigmenten, die Jahrtausende überdauert haben.
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