Uttarakhand, Bundesstaat im Norden Indiens
Uttarakhand ist ein Bundesstaat im nördlichen Teil Indiens, der sich entlang der Himalaya-Ketten erstreckt und sowohl bewaldete Täler als auch Hochgebirgszonen umfasst. Die Landschaft wechselt von subtropischen Flussbecken im Süden zu vergletscherten Gipfeln im Norden, wobei mehrere Flüsse durch tiefe Schluchten und breite Ebenen fließen.
Das Gebiet wurde im November 2000 als eigenständiger Bundesstaat gegründet, nachdem es sich von Uttar Pradesh trennte und eine neue Verwaltungseinheit bildete. Zuvor war es jahrhundertelang unter verschiedenen hinduistischen Königreichen organisiert, bevor es unter britische und später indische Kontrolle kam.
Im gesamten Gebiet sprechen die Menschen zwei Hauptdialektgruppen, Garhwali im Westen und Kumaoni im Osten, die sich in Intonation und Vokabular deutlich unterscheiden. Lokale Feste folgen dem landwirtschaftlichen Kalender und religiösen Anlässen, wobei Dörfer und Kleinstädte während dieser Ereignisse mit Musik, Tanz und gemeinschaftlichen Mahlzeiten zum Leben erwachen.
Die Hauptstadt Dehradun dient als Einstiegspunkt mit Flug-, Bahn- und Straßenverbindungen, von denen aus Überlandstraßen in die bergigen Landesteile führen. Reisende sollten sich auf häufige Höhenunterschiede einstellen, da viele Orte nur über kurvenreiche Bergstraßen erreichbar sind.
Über 65 Prozent der Fläche sind mit Wald bedeckt, wodurch verschiedene Ökosysteme von subtropischen Zonen bis zu alpinen Wiesen entstehen, die Tierarten wie Bengalische Tiger und Elefanten beherbergen. Mehrere Flüsse, die hier entspringen, gelten als heilig und ziehen das ganze Jahr über Pilger an, die in den Gewässern rituelle Waschungen durchführen.
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