Nanda-Devi-Nationalpark, Nationalpark in Uttarakhand, Indien.
Der Nationalpark liegt im Munsiari-Bezirk von Uttarakhand in Indien und umfasst Eisfelder, steile Abhänge und Gipfel, die Höhen von etwa 7500 Metern erreichen. Die innere Senke wird von der Rishi-Ganga-Schlucht durchflossen, während rund um den zentralen Gipfel ein natürlicher Ring aus Felsen die äußere Welt fernhält.
Die innere Senke blieb bis 1934 unzugänglich, als die Bergsteiger Eric Shipton und H.W. Tilman erstmals durch die Rishi-Ganga-Schlucht vordrangen. Im Jahr 1988 wurde das Gebiet zum Welterbe erklärt, nachdem der frühere Schutzstatus erweitert wurde.
Der hohe Bergring um die Göttin herum schützt ein Gebiet, das für hinduistische Pilger verehrt wird und dessen Zugang seit Jahrhunderten von religiösen Regeln bestimmt wurde. Lokale Bewohner sprechen noch heute von der heiligen Bedeutung dieser Landschaft, die in Liedern und Zeremonien lebendig bleibt.
Besucher benötigen spezielle Genehmigungen, die mehrere Wochen Vorlauf erfordern, und dürfen nur in Begleitung autorisierter Führer eintreten. Die Wandersaison dauert von Mai bis Oktober, wobei früher Schnee und späte Monsunregen die Durchgänge unsicher machen.
Eine gemeinsame Operation von CIA und indischen Geheimdiensten versuchte während des Kalten Krieges, ein nukleargetriebenes Abhörgerät auf dem Gipfel zu installieren, um chinesische Funkaktivitäten zu überwachen. Das Gerät ging während eines Sturms verloren und wurde später in niedrigeren Eisfeldern gefunden.
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