Jharkhand, Staat in Ostindien
Jharkhand ist ein Bundesstaat im Osten Indiens, geprägt von dichten Wäldern und bedeutenden Rohstoffvorkommen wie Kohle, Eisenerz und Kupfer, verteilt über fünf Verwaltungsbezirke. Das Gebiet zeigt eine abwechslungsreiche Landschaft mit Hügeln, Tälern und ausgedehnten Bergbaugebieten, die große Teile der Wirtschaft prägen und die Infrastruktur beeinflussen.
Das Gebiet wurde am 15. November 2000 eigenständiger Bundesstaat, nachdem es sich von Bihar getrennt hatte und zum 28. Staat Indiens wurde. Die Gründung folgte jahrzehntelangen Forderungen nach politischer Autonomie, die vor allem von den dort lebenden Gemeinschaften erhoben wurden.
Hier leben Gemeinschaften aus 32 Volksgruppen, die ihre eigenen Sprachen sprechen und Feste mit Tanz und Musik feiern, oft unter freiem Himmel oder in Dorfhäusern. Reisende begegnen diesen Traditionen auf Märkten, bei religiösen Feiern und in ländlichen Siedlungen, wo Handwerkskunst und mündlich überlieferte Geschichten noch Teil des Alltags sind.
Der Bundesstaat unterhält wichtige Bahnknotenpunkte in Ranchi, Bokaro und Dhanbad, die Verbindungen zu Metropolen im Norden und Osten Indiens bieten. Überlandbusse fahren zwischen Städten und Dörfern, wobei die Straßen in abgelegenen Gebieten oft uneben sein können und längere Reisezeiten erfordern.
Die Minen der Region liefern etwa 40 Prozent der indischen Bodenschätze, einschließlich Uran, das für das nationale Atomkraftprogramm verwendet wird. Besucher sehen manchmal riesige Förderanlagen und Abraumhalden, die die Landschaft seit Jahrzehnten prägen und Arbeitsplätze für viele Menschen schaffen.
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