Lakshadweep, Unionsterritorium im Arabischen Meer, Indien
Lakshadweep ist ein Unionsterritorium, das aus 36 Inseln im Arabischen Meer besteht, von denen nur zehn bewohnt sind und sich über eine Gesamtfläche von 32 Quadratkilometern erstrecken. Die Inseln liegen zwischen 200 und 440 Kilometern (125 bis 270 Meilen) vor der Südwestküste Indiens, und die meisten sind von flachen Lagunen und Korallenriffen umgeben.
Das Territorium erhielt am 1. November 1956 den Status eines Unionsterritoriums nach der Unabhängigkeit Indiens, was den Übergang von der britischen Kolonialverwaltung markierte. Zuvor waren die Inseln über Jahrhunderte hinweg von arabischen Händlern und später von den Portugiesen und Briten beeinflusst worden.
Malayalam und Englisch sind die Sprachen, die man auf den Inseln hört, während das tägliche Leben vom Rhythmus der Fischer und der Ernte von Kokosnüssen geprägt ist. Die Menschen folgen lokalen Bräuchen, die eng mit dem Meer und den Palmenhainen verbunden sind, und bewahren eine ruhige, zurückhaltende Lebensweise.
Besucher benötigen eine Sondergenehmigung der Lakshadweep-Verwaltung, bevor sie reisen können, und der Zugang erfolgt hauptsächlich über Schiffe und Flüge von Kochi in Kerala aus. Es ist ratsam, die Reisezeiten und Wetterbedingungen im Voraus zu prüfen, da die Inseln nur unter günstigen Meeresbedingungen gut erreichbar sind.
Das Territorium setzt strenge Umweltauflagen durch, um seine Korallenriffe zu schützen, die mehr als 600 Fischarten in den umliegenden Gewässern beherbergen. Besucherzahlen werden stark begrenzt, um die empfindlichen Ökosysteme zu bewahren, was die Inseln zu einem der am wenigsten besuchten Küstengebiete Indiens macht.
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