Padmanabhaswamy-Tempel, Hindu-Tempel in Thiruvananthapuram, Indien
Der Padmanabhaswamy-Tempel ist ein Hindu-Tempel in Thiruvananthapuram an der Südspitze Indiens, der dem Gott Vishnu gewidmet ist. Der zentrale Schrein beherbergt eine etwa fünfeinhalb Meter lange liegende Figur der Gottheit, die aus mehr als zwölftausend heiligen schwarzen Steinen aus dem Gandaki-Fluss in Nepal gefertigt wurde.
Der Bau begann im 6. Jahrhundert und setzte sich über mehrere Dynastien fort. König Marthanda Varma von Travancore führte in den 1730er Jahren umfangreiche Renovierungen durch, die dem Tempel seine heutige Gestalt gaben.
Gläubige und Besucher erleben hier täglich mehrere Puja-Zeremonien, bei denen Priester traditionelle Gesänge vortragen und Weihrauch verbreitet wird. Die Gemeinde nutzt das Gelände während religiöser Feste als Versammlungsort, wobei man die charakteristischen weißen Gewänder der Tempeldiener und die rituelle Darbringung von Blumen beobachten kann.
Der Tempel öffnet täglich am frühen Morgen und nochmals am späten Nachmittag, wobei es zwischen den beiden Öffnungszeiten eine längere Mittagspause gibt. Nicht-Hindus dürfen bestimmte Bereiche betreten, um die Architektur zu betrachten, müssen jedoch eine konservative Kleiderordnung einhalten.
In den unterirdischen Gewölben lagern umfangreiche Sammlungen von Goldschmuck, Edelsteinen und Artefakten, die diesen Ort zu einer der wohlhabendsten religiösen Institutionen Indiens machen. Eines der versiegelten Gewölbe wurde noch nie geöffnet und bleibt Gegenstand lokaler Legenden und wissenschaftlicher Neugier.
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