Campbell-Bay-Nationalpark, Nationalpark auf der Insel Groß Nikobar, Indien
Campbell Bay National Park ist ein Schutzgebiet auf der Insel Great Nicobar, das über 400 Quadratkilometer tropischer Regenwald, Mangroven und Korallenriffe umfasst. Das Gebiet erstreckt sich entlang der südlichen Küste und verbindet mehrere verschiedene Ökosysteme miteinander.
Das Schutzgebiet wurde 1992 gegründet, um die natürlichen Ökosysteme des Nicobar-Archipels zu bewahren. Diese Entscheidung entstand aus wachsendem Bewusstsein für den Schutz dieser einzigartigen Inselwelt.
Die Region wird von den Shompen bewohnt, einem indigenen Volk, das seit Generationen nachhaltig mit dem Wald lebt. Besucher können heute noch Spuren dieser traditionellen Lebensweise in den Waldgebieten entdecken.
Besucher benötigen spezielle Genehmigungen von der Forstbehörde, um das Gebiet zu betreten. Die Anreise erfolgt mit Fähren, die von Port Blair aus fahren und mehrere Tage für die Reise benötigen.
Im Park lebt eine seltene Vogelart, das Großfuß-Huhn, das ungewöhnliche hügel- oder haufenförmige Nester aus Blättern und Erde baut. Diese Vögel nutzen die Wärmegärung des Materials, um ihre Eier auszubrüten, statt selbst zu brüten.
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