Raisina Hill, Regierungshügel in Neu-Delhi, Indien
Raisina Hill ist ein erhöhter Geländebereich in New Delhi, auf dem die Amtsgebäude der indischen Regierung stehen. Der Hügel steigt etwa 15 Meter über die umgebende Ebene und bildet die Grundlage für Verwaltungsbauten, die sich beiderseits einer geraden Achse aufreihen.
Die britischen Behörden begannen um 1911 mit dem Bau der Regierungsanlagen auf dem Hügel, nachdem die Hauptstadt von Kalkutta hierher verlegt worden war. Die Planungen sahen vor, auf dem höchsten Punkt das Haus des Vizekönigs zu errichten, das später zur Residenz des indischen Präsidenten wurde.
Das Gelände trägt seinen Namen nach einem abgerissenen Dorf und versammelt heute zeremonielle Bauten rund um den Amtssitz des Staatsoberhaupts. Der Komplex dient als Kulisse für offizielle Anlässe und wird von weiten Alleen durchzogen, die an repräsentativen Tagen für Staatsgäste geöffnet sind.
Der Zugang zum Hügel ist wegen der Behörden begrenzt, aber Besucher können die großen Alleen entlanglaufen und die Außenansicht der Gebäude betrachten. Am besten besucht man die Gegend morgens oder abends, wenn das Licht die Fassaden günstig beleuchtet.
Der Neigungswinkel der Zufahrt zum Gipfel wurde bewusst gewählt, damit ein herauffahrender Zug oder Wagen die Fassade der Residenz erst nach und nach enthüllt. Die aufsteigende Perspektive erzeugt einen theatralischen Eindruck, der die Bedeutung der Gebäude unterstreicht.
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