Asirgarh-Fort, Nationaldenkmal im Distrikt Burhanpur, Indien.
Asirgarh Fort ist eine Steinburg, die sich über ein großes Gelände auf einem Hügel in der Satpura-Kette erstreckt. Von oben hat man einen weiten Blick über die Täler zweier großer Flüsse.
Die Burg wurde ursprünglich von König Asa Ahir erbaut und wechselte danach mehrfach den Besitzer – von der Faruqi-Dynastie über die Mogulen und Marathen bis zu den Briten. Diese Wechsel hinterließen Spuren im Baustil und in den Strukturen, die man heute noch sieht.
Innerhalb der Festung stehen ein Tempel und eine Moschee nebeneinander, was zeigt, wie verschiedene Glaubensrichtungen hier über Jahrhunderte coexistierten. Besucher können diese beiden Orte heute noch sehen und bekommen ein Gefühl dafür, wie das Leben hier einmal war.
Der Aufstieg zur Burg ist ein Fußweg, den man am besten in den kälteren Monaten unternimmt, wenn das Wetter angenehmer ist. Man sollte gutes Schuhwerk mitbringen und genug Wasser dabei haben.
Innerhalb der Burgmauern gibt es drei künstliche Wasserbecken, die es den Bewohnern ermöglichten, lange Zeit ohne externe Versorgung auszukommen. Diese Wasserspeicher waren ein kluges System, das in Zeiten der Belagerung lebensrettend sein konnte.
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