INS Rajali, Marinefliegerstützpunkt in Arakkonam, Indien
INS Rajali ist eine Marine-Luftwaffenstation in Arakkonam mit umfangreichen Betriebseinrichtungen und einer der längsten Militärflugpisten in Asien. Das Gelände verfügt über moderne Infrastruktur und ist als Hubschrauber-Trainingszentrum für Marine- und Küstenschutzpiloten konzipiert.
Der Flugplatz wurde 1942 für alliierte Operationen während des Zweiten Weltkriegs errichtet, wobei die indische Luftwaffe dort Unterstützungsmissionen durchführte. Nach dem Krieg wurde die Anlage modernisiert und später in eine spezialisierte Marine-Hubschrauber-Ausbildungsstätte umgewandelt.
Die Station trägt den Namen einer Vogelart, die bei der Einweihung 1992 durch Präsident R. Venkataraman ausgewählt wurde und die indische Tradition der Namengebung widerspiegelt. Besucher können diese kulturelle Verbindung zur lokalen Vogelwelt erkennen, die für die Region bedeutsam ist.
Besucher sollten beachten, dass dies eine aktive Militäranlage ist und der Zugang auf bestimmte Bereiche beschränkt sein kann. Es ist wichtig, sich im Voraus zu informieren, da Besichtigungen gegebenenfalls genehmigt werden müssen oder zu bestimmten Zeiten nicht möglich sind.
Während der Flutkatastrophe von 2015 in Südindien wurde die Station zur Notfall-Zivilflughafen, als der Flughafen Chennai aufgrund von Wassermassen geschlossen wurde. Diese unerwartete Rolle zeigte die Bedeutung des Ortes über seine reguläre militärische Funktion hinaus.
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