Ajodhya Hills, Hügelregion in Baghmundi, Indien
Die Ajodhya Hills sind Hügel, die sich zum Chota Nagpur Plateau erheben und durchsetzen das Gebiet mit Felsbrockenzone und zahlreichen Quellen, die nur in der Regenzeit fließen. Die Landschaft vereint steile Hänge mit flachen Plateauzonen und bietet sich in verschiedenen Höhenstufen dar.
Das Gebiet war einst Teil des Bengalen Subah unter der Mogul-Herrschaft, bevor es während der britischen Kolonialzeit als Distrikt Manbhum kontrolliert wurde. Nach Indiens Unabhängigkeit wurde es neu organisiert und ist heute Teil von Westbengalen.
Die Santhal-, Bhumij- und Munda-Völker praktizieren ihre Traditionen hier bis heute, darunter das jährliche Disum Sendra Jagdritual zum Vollmond im Baisakh. Diese Bräuche sind eng mit dem Rhythmus der Jahreszeiten und den natürlichen Zyklen der Hügel verbunden.
Man kann die Hügel über drei Eingänge in Jhalda, Sirkabad und Baghmundi erreichen, wobei Ruheräume am Ajodhya Hilltop zur Verfügung stehen. Gute Schuhe und ausreichend Wasser sind wichtig, da die Wege uneben sind und Schatten in höheren Bereichen selten ist.
Das Gebiet beherbergt 37 anerkannte Geosites, die während der Mesoproterozoikum-Zeit entstanden sind und geologische Merkmale von großem Interesse zeigen. Zugleich lebt hier die seltene Madras-Baumspitzmaus, eine Art, die sonst nirgendwo in Westbengalen vorkommt.
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