Indian Coffee House, Genossenschaftliche Restaurantkette in Indien
Indian Coffee House ist eine Restaurantkette in Indien, die als Arbeiterselbstverwaltung funktioniert, bei der die Angestellten die Lokale gemeinsam leiten und den Betrieb besitzen. Die Einrichtungen sind schlicht gehalten und servieren südindische Gerichte sowie Filterkaffee zu günstigen Preisen.
Das erste Lokal wurde 1936 in Bombay eröffnet und wuchs bis in die 1940er Jahre auf rund 50 Standorte in ganz Britisch-Indien an. Als die Regierung nach der Unabhängigkeit viele Filialen schloss, gründeten die Beschäftigten 1957 Genossenschaftsgesellschaften, um die Kette in eigener Regie weiterzuführen.
Das Indian Coffee House ist seit Jahrzehnten ein Treffpunkt für Studenten, Journalisten und Schriftsteller, die dort diskutieren und lesen. Der Filterkaffee wird nach traditionellen Methoden zubereitet und bleibt ein fester Bestandteil des Alltags in vielen indischen Städten.
Die meisten Filialen öffnen früh morgens und schließen spät abends, sodass ein Besuch zu verschiedenen Tageszeiten möglich ist. Die Lokale sind in der Regel leicht zu Fuß zu erreichen, da sie sich oft in belebten Stadtvierteln oder in der Nähe von Universitäten und Büros befinden.
Obwohl es sich um eine landesweite Kette handelt, gibt es keine zentrale Unternehmensführung, die die Filialen kontrolliert, da jede Genossenschaft eigenständig operiert. Das bedeutet, dass Speisekarte, Einrichtung und Abläufe von Ort zu Ort leicht variieren können.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.