St. Mary's Islands, Felsformation auf den Sankt-Marien-Inseln, Karnataka, Indien
St. Mary's Islands ist eine Gruppe von vier kleinen Inseln vor der Küste von Malpe in Karnataka, bekannt für ihre ungewöhnlichen Basaltsäulen. Die Felsen bilden sechseckige Muster, die sich über flache Plattformen und niedrige Klippen erstrecken, wo das Gestein bei Ebbe sichtbar wird.
Die Gesteine entstanden vor etwa 88 Millionen Jahren durch vulkanische Prozesse, als sich Madagaskar vom indischen Kontinent löste. Europäische Entdecker erreichten die Inseln Ende des 15. Jahrhunderts während ihrer ersten Reisen entlang der westindischen Küste.
Der Name stammt von portugiesischen Seefahrern, die hier im 15. Jahrhundert an Land gingen und den Ort nach religiösen Vorstellungen benannten. Fischer aus der Umgebung nutzen die geschützten Gewässer rund um die Felsformation noch heute für ihre tägliche Arbeit auf dem Meer.
Fähren fahren von Malpe Beach aus und bringen Besucher in kurzer Überfahrt zu den Inseln, wobei die Boote vor allem während der kühleren Monate von November bis Februar verkehren. Die Gezeiten beeinflussen, wie viel von den Felsformationen sichtbar ist, daher lohnt es sich, nach dem Wasserstand zu fragen.
Die sechseckigen Säulen ähneln Strukturen, die man an wenigen anderen Orten der Welt findet, darunter der Giant's Causeway in Nordirland. Bei Ebbe kann man zwischen den Felsen hindurchgehen und die geometrischen Formen aus nächster Nähe betrachten.
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