Bengaluru Fort, Nationalmonument im Distrikt Bengaluru, Indien.
Das Fort von Bangalore ist eine Festung, deren Delhi-Tor an der Krishnarajendra Road aus einem mittleren Bogen mit zwei blinden Seitenbögen in einer Mauer aus hellbraunen Steinblöcken besteht. Rechts setzt sich die Mauer als hoher, geschwungener Abschnitt aus demselben Stein fort, oberhalb eines von niedrigen Hecken gesäumten Rasens. Zwei Bastionen sind ebenfalls erhalten.
Die Befestigung wurde 1537 von Kempe Gowda I als einfache Lehmkonstruktion gegründet und später unter Tipu Sultan zu Stein verstärkt. Diese Umwandlung zeigt, wie sich die Militärtechnologie und die politischen Machtverhältnisse in der Region veränderten.
Die Befestigung zeigt, wie verschiedene Herrschergruppen ihre Macht durch Baukunst ausdrückten und wie die Stadt über Generationen hinweg wuchs. Die Mauern und Bastionen erzählen von den Menschen, die hier lebten und die Gegend kontrollierten.
Das Gelände liegt in der Nähe des K.R. Market und ist tagsüber für Besucher zugänglich, wobei Informationstafeln verschiedene Bereiche erklären. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da der Rundgang durch die Mauern und Türme Zeit erfordert.
Eine Marmortafel markiert die Stelle, an der britische Truppen am 21. März 1791 während des Dritten Mysore-Kriegs die Fortmauer durchbrachen. Dem Angriff war eine Verteidigung vorausgegangen, bei der über 2.000 Mysore-Soldaten getötet wurden. Das Fort dient später als Schauplatz der Schatzsuche im Buch Riddle of the Seventh Stone.
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