Bhitarkanika Mangroves, Mangrovengebiet in Odisha, Indien.
Die Bhitarkanika-Mangrovenwälder erstrecken sich über Flussmündungsgebiete in Odisha und bilden ein dichtes, feuchtes Ökosystem mit zahlreichen Pflanzenarten. Das Gelände wird von verschiedenen Wasserläufen durchzogen, die das Leben im Wald prägen.
Das Gebiet war lange Zeit in privatem Besitz, bis es 1952 unter staatliche Kontrolle kam und der Wald damit begann, offiziell geschützt zu werden. Die Anerkennung als Schutzgebiet im Jahr 1975 markierte den Wendepunkt für den Erhalt dieses Ökosystems.
Fischergemeinschaften haben hier Generationen lang gelebt und nutzen die Ressourcen des Mangrovenwaldes auf nachhaltige Weise. Diese traditionellen Methoden prägen bis heute das Zusammenleben von Mensch und Natur in der Region.
Der Zugang erfolgt über kleine Dörfer wie Khola und Gupti, wo Besucher Genehmigungen erhalten und Bootsfahrten arrangieren können. Es ist sinnvoll, die besten Zeiten für die Beobachtung von Wildtieren im Voraus zu recherchieren und sich auf feuchte, salzige Bedingungen vorzubereiten.
Diese Region beherbergt eine der größten Konzentrationen von Salzwasserkrokodilen in Indien, die sich an das sumpfige Umfeld perfekt angepasst haben. Die Anwesenheit dieser Raubtiere macht deutlich, wie robust und produktiv dieses Ökosystem ist.
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