Bor Wildlife Sanctuary, Naturschutzgebiet im Bezirk Wardha, Indien.
Das Schutzgebiet Bor liegt in Wardha und umfasst trockene Laubwälder mit einem Einzugsgebiet und dem Bor-Stausee. Die Landschaft wechselt zwischen dichten Baumbeständen, offenen Lichtungen und Wasserflächen, die sich über weite Flächen erstrecken.
Die Behörden gründeten dieses Schutzgebiet 1970, um die Wälder und Wildtiere von Maharashtra zu bewahren. Im Jahr 2014 erhielt es den Status eines Tigerreservats, was stärkere Maßnahmen zum Schutz der Bengalischen Tiger mit sich brachte.
Alte Heiligtümer aus der Gupta-Zeit, die Shiva, Hanuman und Ganesh gewidmet sind, stehen in diesem Schutzgebiet. Pilger und Wanderer besuchen diese Tempel das ganze Jahr über, besonders während religiöser Feste im Frühjahr und Herbst.
Der Zugang erfolgt über festgelegte Öko-Tourismusbereiche, während die Kernzone geschlossen bleibt, um die Wildtiere nicht zu stören. Die Morgenstunden eignen sich am besten für Beobachtungen, da die Temperaturen am Nachmittag stark steigen.
Forscher dokumentieren hier seit 2008 jedes Jahr neue Tigerjunge, was auf erfolgreiche Zuchtbedingungen hinweist. Diese Kontinuität zeigt, dass die Schutzstrategien und die Lebensraumqualität gut für die Fortpflanzung funktionieren.
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