Duduma Waterfalls, Wasserfall im Distrikt Koraput, Indien.
Die Duduma-Wasserfälle stürzen aus etwa 157 Metern Höhe in die Tiefe und bilden dabei mehrere Kaskaden, die sich über Felswände am Machkund-Fluss hinabziehen. Das Wasser fällt in einen tiefen Taleinschnitt, umgeben von dichtem Wald und Felsformationen, die den Eindruck einer abgeschiedenen Wildnis vermitteln.
Die Wasserfälle bildeten seit der Teilung der indischen Bundesstaaten Mitte des 20. Jahrhunderts eine natürliche Grenze zwischen Odisha und Andhra Pradesh. In den späteren Jahrzehnten entstand flussabwärts ein Wasserkraftwerk, das die Region mit Energie versorgt.
Stammesgemeinschaften aus dem Distrikt Koraput führen während lokaler Feste traditionelle Zeremonien am Wasserfall durch.
Waldpfade führen von Borigumma zum Wasserfall, wobei die Wege während und kurz nach der Monsunzeit rutschig sein können. Die Monate Juni bis September bieten den stärksten Wasserfluss, während die übrigen Monate ruhigere Bedingungen zeigen.
Ein Wasserkraftprojekt unterhalb der Fälle nutzt das Wasser zur Stromerzeugung für Odisha und Andhra Pradesh. Trotz der technischen Anlage behält der Wasserfall seinen natürlichen Charakter und zieht weiterhin Besucher an, die den Anblick des fallenden Wassers suchen.
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