Kempegowda Museum, Kulturzentrum in Zentral-Bangalore, Indien
Das Kempegowda Museum befindet sich im ersten Obergeschoss des Mayo Hall, eines rot-weißen Kolonialgebäudes im Zentrum von Bangalore, und widmet sich der Geschichte der Stadtgründung. Es zeigt Dokumente, Modelle und Objekte, die die Entstehung Bangalores im 16. Jahrhundert nachzeichnen.
Das Museum wurde 2011 zu Ehren von Kempegowda eröffnet, dem Anführer von Yelahanka, der Bangalore im Jahr 1537 gründete und vier Wachtürme errichtete, um die Grenzen der Stadt zu markieren. Das Gebäude, in dem es untergebracht ist, der Mayo Hall, wurde Ende des 19. Jahrhunderts von den Briten erbaut.
Das Museum zeigt Fotografien, alte Karten und Gegenstände aus dem Alltag, die das Leben zur Zeit von Kempegowda veranschaulichen, etwa Märkte, Wasseranlagen und Gebetsstätten. Besucher bekommen so einen konkreten Eindruck davon, wie das heutige Bangalore aus einer kleinen befestigten Siedlung hervorging.
Das Museum liegt in der Nähe der Metrostation MG Road und ist montags bis samstags ohne Eintrittsgebühr geöffnet. Ein Besuch am Morgen ist empfehlenswert, da es zu dieser Zeit ruhiger ist und man die Ausstellungen in Ruhe anschauen kann.
Der Fußboden eines Teils des Museums ist aus Glas und gibt den Blick auf eine vergrößerte Karte des Bangalores aus dem 19. Jahrhundert frei, die darunter liegt. Auf dieser Karte sind Straßennamen und Gebäude zu erkennen, die heute nicht mehr existieren.
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