Khirki-Moschee, Tughlaq-Moschee aus dem 14. Jahrhundert in Süd-Delhi, Indien
Die Khirki-Moschee ist ein viereckiges Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert, das auf einem erhöhten Sockel ruht und 81 Kuppeln sowie vier Eckminarette aufweist. Die drei äußeren Wände sind mit vielen Fenstern in Gittermustern versehen, die dem Inneren Licht und Luft zuführen.
Ein Premierminister unter Sultan Feroz Shah Tughlaq ließ dieses Gebetshaus zwischen 1351 und 1354 errichten. Das Bauwerk entstand während einer Blütezeit der Tughlaq-Dynastie und zeigt deren architektonischen Einfluss.
Die Moschee zeigt ein Nebeneinander von islamischen und lokalen Baustilen, das Steinmauern mit Techniken verbindet, die beiden Traditionen entstammen. Besucher können diese Mischung in den Ornamenten und Strukturen der Wände erkennen.
Die Moschee befindet sich in einem dicht bebauten Dorf, daher ist eine Anreise zu Fuß durch enge Straßen erforderlich. Es ist ratsam, sich auf unebenes Gelände und enge Wege vorzubereiten und respektvolle Kleidung zu tragen.
Bei Renovierungsarbeiten 2010 wurden mehr als 250 alte Kupfermünzen aus dem 16. Jahrhundert gefunden. Die Entdeckung deutet darauf hin, dass die Stätte Jahrhunderte lang aktiv genutzt wurde.
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