Kevada Mosque, Islamisches Monument in Champaner, Indien
Die Kevada-Moschee ist eine ehemalige Moschee in Champaner, Gujarat, mit rechteckigem Grundriss, zwei verzierten Minaretten und einem zweigeschossigen Gebetsraum, dessen drei Kuppeln die mittlere verloren haben. Die zahlreichen Mihrabs sind fein geschnitzt, die Fenster haben Balkone auf verzierten Pfeilern. Neben einem beschädigten Ziegelbecken für die Waschungen steht ein quadratischer Kenotaph mit gerippter Mittelkuppel und vier Eckkuppeln.
Das Denkmal wurde im 15. Jahrhundert unter der Herrschaft von Mahmud Begada erbaut und zeigt die architektonischen Innovationen des Gujarat-Sultanats. Es ist Teil des archäologischen Parks Champaner-Pavagadh.
Die Moschee ist nach den Schraubenbaumgewächsen (kevda) benannt, die ringsum wachsen. Ihr Gebetsraum ist als zweigeschossiger Bau ausgeführt, und das Kenotaph neben dem Waschbecken markiert eine Grabstätte. Das Gebäude ist heute eine geschützte Stätte im Park von Champaner-Pavagadh.
Die Moschee ist eine ehemalige Moschee und heute eine Stätte des Kulturerbes, kein aktiver Gebetsort; eine Kleiderordnung für heilige Stätten gilt hier nicht. Sie liegt in Champaner im Archäologischen Park Champaner-Pavagadh, westlich der Kathra-Moschee. Der rechteckige Grundriss ist hinter einem beschädigten Ziegeltank für die Waschungen zugänglich, im Bauwerk gibt es enge Treppen. Restaurierungen erfolgten in den 1890er Jahren und erneut durch die ASI in den 2000er Jahren.
Der Kenotaph neben der Moschee ist quadratisch, mit einer gerillten Mittelkuppel und vier Eckkuppeln, und steht neben einem beschädigten Ziegelbecken für die Waschungen vor dem Gebet. Die Moschee ist vor allem wegen dieses Mausoleums bekannt; die Kathra-Moschee liegt westlich von ihr.
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