Singrauli Coalfield, Kohlebecken zwischen Madhya Pradesh und Uttar Pradesh, Indien
Das Singrauli-Kohleflöz erstreckt sich über etwa 2.200 Quadratkilometer zwischen zwei Bundesstaaten und enthält mehrere Kohleflöze mit unterschiedlichen Dicken. Das Gebiet wird von Northern Coalfields Limited bewirtschaftet, die jährlich große Mengen für Wärmekraftwerke in der Nähe fördert.
Der großflächige Bergbau begann in den 1960er Jahren, als die National Coal Development Corporation die Förderung unter sowjetischer Fachberatung aufnahm. Diese Anfänge legten den Grundstein für die Entwicklung zu einem der größeren Kohlefördergebiete des Landes.
Der Bergbau hat die örtlichen Gemeinschaften von landwirtschaftlichen zu industriellen Arbeitskräften umgewandelt und Menschen aus verschiedenen Landesteilen zusammengebracht. Diese Veränderung hat neue Siedlungen und Märkte entstehen lassen, die das tägliche Leben der Menschen grundlegend geprägt haben.
Der Zugang zum Gebiet ist durch die aktive Bergbautätigkeit beeinträchtigt, daher sollten Besucher sich vorher informieren und die notwendigen Genehmigungen einholen. Die beste Zeit für die Besichtigung liegt außerhalb der Monsunzeit, wenn die Straßenbedingungen zuverlässiger sind.
Das Gebiet beherbergt ungewöhnlich dicke Kohleflöze, die deutlich größer sind als die typischerweise in Indien vorkommenden Vorkommen. Diese außergewöhnlichen Schichten gehören zu den mächtigsten des Landes und machen die Region besonders wertvoll für die Kohlegewinnung.
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