Jama Masjid Gulbarga, Moschee aus dem 14. Jahrhundert in Kalaburagi, Indien
Die Jama Masjid Gulbarga ist eine Moschee in Kalaburgi, India, die mit 250 Bögen und zahlreichen Kuppeln bedeckte Innenflächen aufweist. Die Struktur erstreckt sich über erhebliche Dimensionen und nutzt eine überdachte Innenhofanordnung statt eines offenen Platzes.
Die Moschee wurde 1367 unter dem Bahmani-Sultan Mohammed Shah I. erbaut, nachdem Gulbarga zur Hauptstadt ernannt wurde. Ein persischer Architekt namens Rafi leitete das Bauprojekt.
Die Moschee zeigt Einflüsse aus der spanischen Maurischen Architektur, besonders beim Eingang und der Gesamtform, was den kulturellen Austausch zwischen verschiedenen islamischen Traditionen widerspiegelt. Diese architektonischen Merkmale sind heute noch sichtbar und prägen das Erscheinungsbild des Ortes.
Besucher sollten beachten, dass die Moschee unterschiedliche Bedingungen zwischen dem überdachten Inneren und den freiliegenden Bereichen hat. Es ist hilfreich, sich mit der Anordnung der Innenhöfe und Eingänge vorab vertraut zu machen, um sich leicht zurechtzufinden.
Anders als typische Moscheen hat diese kein Minarett, sondern stattdessen vier große Kuppeln an den Ecken und kleinere Kuppeln über dem Innenhof. Dieses ungewöhnliche Design unterscheidet das Bauwerk deutlich von anderen Moscheen der Region.
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