Petrapole, Siedlung in Indien
Petrapole ist eine Grenzstadt im Bundesstaat Westbengalen, die den Landübergang zwischen Indien und Bangladesch bildet. Auf beiden Seiten des Übergangs befinden sich Zoll- und Einwanderungsbüros, kleine Märkte und Geschäfte, die Reisende und Händler versorgen.
Die Stadt entstand 1947, als die Teilung Britisch-Indiens eine neue Grenzlinie zwischen Indien und dem damaligen Ostpakistan zog. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sie sich zu einem der bedeutendsten Landgrenzhäfen in ganz Asien.
Petrapole trägt den Namen der lokalen Sprache und Traditionen der Grenzregion. Hier sieht man täglich das Leben von Menschen, die Familie und Geschäfte auf beiden Seiten haben und sich zwischen den Kulturen bewegen.
Der Grenzübergang ist tagsüber geöffnet, und eine frühzeitige Ankunft ist empfehlenswert, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Reisende benötigen einen gültigen Reisepass und, je nach Nationalität, ein entsprechendes Visum.
Jeden Abend führen Soldaten beider Länder gemeinsam eine Fahnenzeremonie durch, bei der die Flaggen beider Seiten gleichzeitig eingeholt werden. Diese kurze Zeremonie findet direkt am Übergang statt und zieht regelmäßig Zuschauer aus beiden Ländern an.
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