Cochin House, Regierungsgebäude an der Jantar Mantar Road, Neu-Delhi, Indien.
Das Cochin House ist ein Regierungsgebäude an der Jantar Mantar Road im Luyten's-Bungalow-Viertel von Neu-Delhi. Das Bauwerk aus dem frühen 20. Jahrhundert hat zwei Stockwerke und zeigt charakteristische Merkmale der Kolonialarchitektur mit lokalen Einflüssen, eingebettet in einem streng geplanten historischen Wohngebiet.
Das Haus wurde zwischen 1903 und 1911 erbaut und 1920 vom Raja von Cochin erworben, der es als Residenz für seine Besuche in der Stadt nutzte. Nach dem Zweiten Weltkrieg beherbergte es Büros und wurde später zur International Labour Organisation-Niederlassung.
Das Haus trägt seinen Namen von seinem früheren Besitzer, dem Raja von Cochin, der es als Residenz während seiner Besuche in Delhi nutzte. Heute spiegelt das Gebäude in seinem Inneren eine Mischung aus kolonialer und indischer Ästhetik wider, die die Geschichte seiner verschiedenen Bewohner erzählt.
Das Gebäude ist heute Teil des Kerala House Komplexes und dient staatlichen Funktionen sowie als Gästehaus. Besucher sollten beachten, dass der Zugang eingeschränkt sein kann, da es sich um ein aktives Verwaltungsgebäude handelt.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden hier Kriegsbüros untergebracht, was dem Gebäude eine strategische Rolle in Indiens Geschichte gab. Diese Nutzung während eines kritischen Zeitraums zeigt, wie ein privates Wohnhaus in den Dienst der Nation gestellt wurde.
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