Nizamuddin Markaz Masjeed, Islamisches Spirituelles Zentrum im Bezirk Nizamuddin, Delhi, Indien
Die Nizamuddin Markaz Masjeed ist eine Moschee im Nizamuddin-Viertel von Delhi und zeigt klassische Elemente der indo-islamischen Bauweise. Große Innenhöfe mit umlaufenden Arkaden umgeben die Gebetsräume, deren Wände mit floralen und geometrischen Motiven in Stuck und Kacheln verziert sind.
Die Ursprünge der Anlage reichen ins 14. Jahrhundert zurück, als die Gegend zum Zentrum sufistischer Gelehrsamkeit unter der Delhi-Sultanat-Herrschaft wurde. Spätere Erweiterungen erfolgten während der Mogulzeit, als Herrscher und Stifter das Gelände mit zusätzlichen Gebäuden und Einrichtungen ausstatteten.
Der Name leitet sich vom Sufi-Heiligen Nizamuddin Auliya ab, dessen Verehrung bis heute die religiöse Praxis an diesem Ort prägt. Gläubige besuchen das Gelände für gemeinschaftliche Gebete, Koranrezitationen und spirituelle Zusammenkünfte, die den Alltag rund um die Anlage bestimmen.
Besucher sollten vor dem Betreten der Gebetsräume ihre Schuhe ausziehen und an den dafür vorgesehenen Stellen abstellen. Frauen finden am Eingang Kopftücher, die während des Aufenthalts auf dem Gelände getragen werden müssen.
Das Gelände dient als weltweites Hauptquartier einer islamischen Missionsbewegung, die regelmäßig internationale Delegationen und Gruppen aus allen Kontinenten empfängt. Mehrmals im Jahr finden hier große Versammlungen statt, bei denen Tausende Teilnehmer für mehrtägige Programme zusammenkommen.
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