Masjid-i-Ala, Islamische Moschee in Srirangapatna, Indien
Die Masjid-i-Ala ist eine historische Moschee im Distrikt Mandya im Bundesstaat Karnataka, die innerhalb der Mauern einer alten Festung liegt. Das Bauwerk besitzt zwei Türme mit geformten Kuppeln, die über die umliegenden Gebäude hinausragen, sowie Unterrichtsräume, die an den zentralen Gebetsraum angrenzen.
Die Moschee wurde 1786 auf Anweisung des damaligen Herrschers errichtet, der die religiöse Bedeutung der Festung stärken wollte. Als die Festung 1799 unter neue Kontrolle geriet, änderte sich auch die Funktion des Bauwerks grundlegend.
Die Masjid-i-Ala trägt Inschriften mit religiösen Namen, die noch heute an den Wänden sichtbar sind und direkt auf die ursprüngliche Funktion des Gebäudes hinweisen. Besucher können diese Schriftzüge aus der Nähe betrachten und so ein unmittelbares Bild davon gewinnen, wie der Bau von den Menschen seiner Zeit verstanden wurde.
Die Masjid-i-Ala wird von einer nationalen Denkmalbehörde betreut, sodass Besucher das Gelände gefahrlos besichtigen können. Da das Gebäude innerhalb einer historischen Festungsanlage liegt, lohnt es sich, genug Zeit einzuplanen, um auch das Umfeld der Anlage zu erkunden.
Anders als bei vielen Moscheen desselben Baustils fehlt der Masjid-i-Ala eine große zentrale Kuppel, was ihr von außen eine ungewöhnliche Silhouette verleiht. In der frühen Kolonialzeit wurde dem Bauwerk eine Uhr hinzugefügt, was sie zu einem der wenigen religiösen Gebäude macht, das dieses praktische Element aus jener Epoche trägt.
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