Port of Mormugao, Handelshafen in Goa, Indien.
Der Hafen von Mormugao ist ein Naturhafen an der Südwestküste Goás mit modernen Terminals für den Handel mit Mineralien, Kohle und anderen Ladungen. Die Anlagen verfügen über Brecher und Eisenbahnanschlüsse, die direkt mit dem Eisenbahnnetz verbunden sind.
Der Hafen wurde 1885 unter portugiesischer Verwaltung gegründet und diente der Kolonialmacht als wichtiger Ausfuhrpunkt. Nach Goás Unabhängigkeit 1963 wurde er zu einer der größten Häfen Indiens entwickelt.
Der Hafen trägt Spuren der portugiesischen Kolonialzeit in seiner Architektur und seinen Befestigungsanlagen, die bis heute sichtbar sind. Diese historischen Elemente vermischen sich mit modernen Betriebseinrichtungen, die das Gesicht des Hafens prägen.
Der Hafen ist am besten von den nahegelegenen Städten Vasco da Gama oder Panaji aus zu erreichen, beide mit guter Verkehrsanbindung. Besucher sollten sich bewusst sein, dass dies eine aktive Handelsanlage ist und der Zugang möglicherweise eingeschränkt ist.
Der Hafen war während des Zweiten Weltkriegs Schauplatz der Operation Creek, bei der alliierte Schiffe ein deutsches Handelsschiff, das militärische Signale übermittelte, gezielt bombardierten. Dieses Ereignis gehört zu den wenig bekannten Kriegsgeschichten der Region.
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