Koldihwa, Archäologische Stätte in Uttar Pradesh, Indien
Koldihwa ist eine archäologische Stätte an den Ufern des Flusses Belan nahe des Dorfes Devghat, wo Ausgrabungen die Überreste runder Hütten mit Holzpfosten und Strohdächern freilegten. Die Untersuchungen brachten Werkzeuge aus Stein, Keramikbruchstücke und Knochen von Tieren an die Oberfläche.
Die Besiedlung an diesem Ort begann um 7000 v. Chr. und zeigt archäologische Spuren von mehreren Epochen wie der Mesolithikum bis zur Eisenzeit. Diese Übergangsperioden dokumentieren die grundlegenden Veränderungen in der menschlichen Lebensweise über tausende Jahre.
Die Funde an diesem Ort zeigen, wie frühe Gemeinschaften den Übergang von der Jagd zur Landwirtschaft vollzogen und wie sie die Reisanbau-Techniken entwickelten. Diese archäologischen Spuren offenbaren den Alltag einer Gesellschaft, die sich erstmals an einem Ort niederließ.
Das Gelände befindet sich in einer ländlichen Gegend in der Nähe eines Dorfes und ist eher ein Ort für Fachleute und Geschichtsforscher als für Massentourismus. Der beste Zugang führt durch die lokale Gemeinschaft, die die Geschichte des Ortes kennt.
Kohlenstoffdatierungen von Keramik und Reisresten zeigen hier eines der frühesten Beispiele der Reisdomestizierung im indischen Subkontinent. Diese archäologischen Belege machen den Ort zu einem wichtigen Zeugnis für die Entstehung der Landwirtschaft in Südasien.
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