Humcha Jain temples, Jain-Tempelkomplex im Bezirk Shivamogga, Indien.
Humcha Jain-Tempel bilden einen Komplex aus mehreren Heiligtümern mit rechteckigen Grundrissen und aufwendiger Steinmetzarbeit auf erhöhten Fundamenten. Jedes Gebäude zeigt eine traditionelle Anordnung mit zentralen Schreinen und Säulenhallen, die charakteristische Merkmale dieser Architekturweise darstellen.
Der Komplex entstand während der Herrschaft der Santara-Dynastie im 7. Jahrhundert und wurde über mehrere Generationen hinweg erweitert und ausgebaut. Inschriften zeigen, dass Könige und wohlhabende Anhänger kontinuierlich neue Bereiche hinzufügten und die bestehenden Strukturen ergänzten.
Die Heiligtümer tragen Namen, die Jain-Gottheiten ehren, und Besucher können sehen, wie Gläubige während Ritualen ihre innere Verehrung praktizieren.Die Räume sind so gestaltet, dass sie Meditationen unterstützen und Andachtsmomente ermöglichen.
Das Gelände ist ganzjährig zugänglich, bleibt aber den religiösen Aktivitäten der Anhänger untergeordnet, die hauptsächlich morgens und abends kommen. Die Archäologische Behörde Indiens schützt und überwacht den Ort, daher gelten bestimmte Bereiche möglicherweise Besuchsbeschränkungen.
Drei monolithische Statuen von Bahubali stehen hier nebeneinander - jede aus einem einzelnen Stein gehauen und Meisterwerke der Steinmetzkunst. Diese Figuren bilden eines der seltenen Beispiele, wo mehrere dieser großen Statuen an einem Ort zusammengefasst sind.
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