Maschhad, Religiöses Pilgerzentrum im Nordosten des Iran
Mashhad ist eine Stadt im zentralen Verwaltungsbezirk des nordöstlichen Iran, gelegen im Tal des Kashaf-Flusses auf 995 Metern Höhe. Die urbane Fläche erstreckt sich in der Nähe der Grenzen zu Afghanistan und Turkmenistan und bildet ein bedeutendes religiöses und wirtschaftliches Zentrum der Region.
Die Siedlung hieß ursprünglich Sanabad und erhielt ihren heutigen Namen nach der Bestattung von Imam Reza im Jahr 818. Diese Grabstätte zog im Laufe der Jahrhunderte immer mehr Besucher an und verwandelte den Ort in ein bedeutendes Pilgerziel.
Der Name bedeutet "Ort des Märtyrertods" und bezieht sich auf die historische Begräbnisstätte, die heute im Zentrum des religiösen Lebens steht. Pilger aus der ganzen Welt kommen hierher, um zu beten, während die Stadt selbst durch Teppichwebereien, Safranhandel und traditionelle Handwerkskunst geprägt ist.
Der internationale Flughafen verbindet die Stadt mit zahlreichen Zielen in Asien, während das Metronetz mehrere Linien betreibt, die die wichtigsten Stadtteile miteinander verknüpfen. Viele Besucher nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel, um sich im weitläufigen Stadtgebiet zu bewegen und die verschiedenen Viertel zu erreichen.
Das Grab des Dichters Ferdowsi liegt in der nahe gelegenen antiken Siedlung Tus, wo er das persische Nationalepos Shahnameh mit etwa 50.000 Versen verfasste. Literaturbegeisterte aus dem ganzen Land besuchen diesen Ort, um dem Erbe des Werks zu begegnen, das die persische Sprache und Identität maßgeblich geformt hat.
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