Arzachena, Verwaltungsstadt im Norden Sardiniens, Italien.
Arzachena ist eine Gemeinde im Norden Sardiniens zwischen Granitfelsen und der Küste des Tyrrhenischen Meeres. Das Gemeindegebiet umfasst mehrere Ortsteile und reicht vom Landesinneren bis zur gegliederten Küste mit Buchten und Vorgebirgen.
Unter römischer Herrschaft hieß die Siedlung Turibulum nach einer pilzförmigen Felsformation in der Umgebung. König Alfons IV. von Aragon verlieh den Ort 1421 an Ramboldo de Cobaria und gab ihm seinen heutigen Namen.
Die Nekropole von Li Muri enthält kreisförmige Steingräber aus der späten Jungsteinzeit, die die charakteristische Arzachena-Kultur des antiken Sardiniens repräsentieren.
Das Zentrum liegt auf einem Hügel im Landesinneren und bietet Zugang zu den Stränden der Costa Smeralda im Osten. Die verstreuten Ortsteile verbinden Küste und Bergland und erfordern Fahrten über kurvenreiche Landstraßen.
Die Nekropole Li Muri am Stadtrand zeigt Kreisgräber aus der späten Jungsteinzeit mit senkrechten Steinen um die Grabhügel. Diese Anordnung kennzeichnet die sogenannte Arzachena-Kultur und unterscheidet sie von anderen prähistorischen Fundstätten Sardiniens.
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