Teulada, italienische Gemeinde
Teulada ist eine Gemeinde im Süden Sardiniens, die an grünen Bergen liegt und sich vom Meer bis zu alten Wäldern erstreckt. Die Siedlung besteht aus Gebäuden aus dem 17. Jahrhundert mit engen Gassen und kleinen Plätzen, während die umliegende Landschaft von hundertjährigen Steineichenwäldern, Kalksteinbergen und smaragdgrünen Stränden geprägt ist.
Die Siedlung wurde wahrscheinlich von den Phöniziern gegründet, einem Volk, das für die Herstellung von Lehmziegeln und Keramik bekannt war und das Gebiet Tegula nannte. Nach Jahrhunderten von Sarrazenen-Angriffen verlagerte sich der Ort allmählich landeinwärts von der Küste und später spielte die Region während des Zweiten Weltkriegs als Schauplatz von Seebatterien eine Rolle.
Der Ort trägt seinen Namen vom lateinischen Wort "Tegula" und zeigt in seinen engen Gassen noch heute traditionelle Lebensweisen. Handwerkliche Fertigkeiten wie Stickerei, Keramik und Korkverarbeitung werden hier von Generation zu Generation weitergegeben und prägen das Ortsbild.
Der Ort ist am besten mit einem Mietwagen erreichbar, da die nächste Flughafen in Cagliari etwa eine Stunde entfernt liegt und gute Straßenverbindungen vorhanden sind. Die Nähe zu mehreren bekannten Stränden wie Tuerredda und Porto Pino sowie zu Boottouren entlang der Küste macht ihn zu einer praktischen Ausgangslage für die Erkundung der südlichen Küstenlinie.
Das Gebiet ist berühmt für eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Einwohnern, die über neunzig oder sogar über hundert Jahre alt werden, ein Phänomen, das wissenschaftliche Aufmerksamkeit von lokalen Universitäten erregt hat. Diese Langlebigkeit zieht Forscher an, die die Gründe für die außergewöhnliche Gesundheit und das lange Leben der Bevölkerung untersuchen.
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