Duomo of San Giorgio, Kathedrale in Ragusa Ibla, Italien
Der Duomo di San Giorgio erhebt sich über einer breiten Freitreppe, die zu einer dreiteiligen Fassade mit hohen Säulen und einem zentralen Kuppelbau führt. Die Innenräume verteilen sich auf drei Schiffe, die durch steinerne Pfeiler getrennt werden und ein helles, symmetrisches Raumgefühl erzeugen.
Rosario Gagliardi entwarf die Kirche ab 1739 als Reaktion auf das Erdbeben von 1693, das die vorherige Struktur zerstört hatte. Die Arbeiten zogen sich bis 1775 hin, als die Fassade ihre endgültige Form erhielt und die Kuppel im neoklassischen Stil vollendet wurde.
Der Name San Giorgio ehrt den Schutzpatron der Stadt, dessen Fest hier mit Prozessionen und öffentlichen Feierlichkeiten begangen wird. Die Gläubigen versammeln sich oft vor dem Eingang, um gemeinsam zu beten oder die Sonntagsmessen zu besuchen, die das religiöse Leben der Gemeinde prägen.
Die Freitreppe bietet einen guten Überblick über den Platz, kann jedoch für Personen mit eingeschränkter Mobilität herausfordernd sein. Der Zugang zu den Nebenkapellen und zum Museum erfolgt über separate Eingänge im Inneren, die leichter zu erreichen sind.
Die Kuppel wurde erst mehrere Jahrzehnte nach der Fassade fertiggestellt, was den stilistischen Wechsel vom Barock zur Neoklassik erklärt. In der Krypta ruhen mehrere Bischöfe, deren Grabsteine selten von Besuchern wahrgenommen werden.
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