Marquisate of Incisa, Mittelalterliches Markgrafschaft im Piemont, Italien
Das Marquisat von Incisa war ein mittelalterliches Feudalgebiet im südlichen Piemont, das sich auf ein Schloss stützte, das wichtige Handelsrouten kontrollierte. Das Gebiet umfasste mehrere Siedlungen und wurde von der Familie Del Vasto regiert, die es als eigenständiges Lehen verwaltete.
Das Lehen wurde 1161 unter Alberto del Vasto gegründet und blieb über mehrere Jahrhunderte unabhängig. Im Jahr 1518 verlor es seine Eigenständigkeit, als das Markgrafschaft Montferrat das Gebiet annektierte.
Der Name leitet sich von der Ortschaft Incisa ab, die noch heute in der Region existiert und im Piedmont liegt. Das Gebiet zeigt, wie lokale Adelsfamilien im Mittelalter Macht und Einfluss über benachbarte Dörfer und Handelswege ausübten.
Ein Besuch ist in den wärmeren Monaten einfacher, wenn die Hügellandschaft gut zugänglich ist. Die Überreste befinden sich in der Nähe des modernen Dorfes Incisa Scapaccino, und eine lokale Recherche im Voraus hilft dabei, die genauen Standorte zu finden.
Im Jahr 1189 gelang es Domicella, der Frau von Alberto del Vasto, das Markgrafschaft zu halten, obwohl Kaiser Heinrich VI. versuchte, die Kontrolle zu übernehmen. Sie regierte das Gebiet selbstständig, was zeigt, dass Frauen in dieser Zeit manchmal echte politische Macht innehatten.
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