Collio, Gebirgskette an der Grenze zwischen Italien und Slowenien.
Die Gorizia-Hügel erstrecken sich über italienische und slowenische Gebiete mit Hängen, die mit Weinbergen bedeckt sind. Das Gelände ist sanft und wird von Dörfern durchzogen, die auf beiden Seiten der Grenze liegen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese Hügellandschaft zwischen Italien und Jugoslawien aufgeteilt, wobei der Großteil zum heutigen Slowenien gehört. Die Grenze trennt Gebiete, die lange Zeit vereinigt waren.
Die Menschen in dieser Hügellandschaft leben eine Kultur, die italienische, slowenische und friaulische Einflüsse verbindet, sichtbar in lokalen Festen, Küche und Weinbau. Man spürt diese Vermischung in alltäglichen Details und in der Art, wie die Gemeinden zusammenleben.
Man kann zahlreiche Wanderwege erkunden, die verschiedene Dörfer verbinden und in mehreren Sprachen ausgeschildert sind. Der einfache Geländeverlauf macht das Wandern für unterschiedliche Fitnessstufen zugänglich.
Obwohl die Landschaft auf beiden Seiten identisch ist, gibt es zwei getrennte Weinbezeichnungen: das italienische Collio DOC und die slowenische Brda. Diese unterschiedliche Klassifizierung zeigt, wie die Grenze selbst das Weingeschäft prägt.
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