Baia di Ieranto, Geschütztes Meeresgebiet in Massa Lubrense, Italien
Die Baia di Ieranto ist eine geschützte Meeresbucht auf der Halbinsel Sorrent, eingerahmt von steilen Felsklippen und einer Küstenlinie aus weißen Kieselsteinen. Das Meer hier ist tief und klar, die Hänge rund um die Bucht sind dicht mit mediterraner Macchia bewachsen.
Die Bucht wurde 1997 vom FAI unter Schutz gestellt, nachdem dort jahrzehntelang ein Steinbruch betrieben worden war. Davor nutzte die Marine des italienischen Staates das Gelände, was noch heute an einigen Überresten von Gebäuden und Anlagen ablesbar ist.
Die Bucht ist Eigentum des FAI, des italienischen Fonds für Umwelt und Landschaft, der sie offen hält und pflegt. Besucher können am Ufer alte Mauerreste entdecken, die an die frühere Nutzung des Geländes als Steinbruch erinnern.
Der Zugang erfolgt zu Fuß über einen Pfad, der am Hauptplatz von Nerano beginnt und über alte Maultierpfade zur Bucht hinunterführt. Festes Schuhwerk ist notwendig, da der Weg steil und stellenweise uneben ist. Die Bucht ist nur zu Fuß erreichbar.
Laut Überlieferung sollen die Sirenen aus der griechischen Mythologie ihren Sitz auf den Felsen vor der Bucht gehabt haben, die heute als Li Galli bekannt sind. Dieser Bezug zur antiken Sage ist ein Grund, warum die Gegend schon in der Antike als besonders galt.
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