Parco regionale del Delta del Po, Regionalpark in den Provinzen Ferrara und Ravenna, Italien
Das Parco regionale del Delta del Po erstreckt sich über etwa 54.000 Hektar mit Feuchtgebieten, Lagunen, Wäldern und Küstenzonen zwischen der Adria und dem Festland. Das Gebiet besteht aus neun zusammenhängenden Zonen mit verschiedenen Landschaften, von denen jede unterschiedliche Pflanzen und Tiere beherbergt.
Das Schutzgebiet wurde 1988 gegründet und erhielt 1999 die Anerkennung als UNESCO-Welterbe. Später, im Jahr 2015, wurde es auch als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen.
Die Abtei Pomposa aus dem 11. Jahrhundert steht mit ihrem romanischen Glockenturm in der Landschaft und prägt das Gesicht des Gebiets seit Jahrhunderten. Die Kanäle von Comacchio zeigen noch heute traditionelle Fischereimethoden, die Einheimische hier über Generationen hinweg praktiziert haben.
Neun Informationszentren sind im gesamten Schutzgebiet verteilt und bieten geführte Touren sowie Fahrrad- und Beobachtungsausflüge an. Wege und Aussichtsplattformen sind leicht zugänglich gestaltet, wodurch Besucher die Landschaft in eigenem Tempo erkunden können.
Das Gebiet beherbergt etwa 344 Vogelarten, darunter seltene Arten wie Schwarze Seeadler und Purpurreiher, die Vogelbeobachter aus der ganzen Welt anziehen. Unter den Pflanzen gedeihen zwei nordadriatische Endemiten: Venetianische Salzkraut und Strandblüte.
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